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Eine Studie, die in 189 Panelverfahren zu 213 Krankenhäusern und Ärzten aus neun Bundesländern Gutachten und Urteile von 2000 bis 2007 evaluierte, bestätigte, dass falsch behandelte Frakturen bei Kindern einer der am häufigsten im Schiedsverfahren bestätigten medizinischen Fehler sind.
Die Studie, die 283 Beschwerden umfasste, wurde von Heinrich Vinz und Johann Neu vom Schiedsgericht der Norddeutschen Ärzteverbände, Hannover, durchgeführt und im Deutschen Ärzteblatt veröffentlicht (Dtsch Arztebl Int 2009; 106 (30): 491-8) ).
Die Forscher untersuchten auch, welche Art von Spezialisten in die Verfahren, die Bruchstellen jedes Kindes sowie mögliche Behandlungsfehler und deren Ergebnisse involviert waren.
Die Norddeutsche Schlichtungsstelle behandelte 24 Fälle von Kinderfrakturen pro Jahr - die häufigste Beschwerdeart bei Fehlern bei Kindern, gefolgt von Blinddarmentzündung (ca. 10 Fälle pro Jahr).
Knochenbruchbehandlungsfehler bei Kindern wurden in 64% der Fälle bestätigt - doppelt so viele wie in anderen Behandlungsbereichen.
Die wesentlichen Fehler waren:

  • Ungenaue Diagnose
  • Röntgenbilder nicht richtig interpretieren
  • Konservative oder operative Behandlung, die für das Frakturmuster ungeeignet war
  • Unzureichende Kontrolle der Fraktur
Der Bereich des Ellenbogens hatte die höchste Fehlerquote (77%). In 31% der Fälle (37 Fälle) wurde ein langfristiger oder mittelschwerer Schaden durch Fehlbehandlungen bestätigt. In 13% der Fälle (16 Fälle) wurden schwere Langzeitschäden bestätigt.
Die Berufungsausschüsse und Schlichtungsausschüsse der Landesärztekammern untersuchen Ansprüche auf vermutete Fehler in der ärztlichen Behandlung außergerichtlich (außergerichtlich). Ziel des Verfahrens ist es, lange und kostspielige Gerichtsverfahren zu vermeiden, und dies wird in über 90% der Fälle erreicht. Mehr als 77.000 Patienten haben sich seit der Gründung 1976 bei der Norddeutschen Schiedsstelle gemeldet.
Außergerichtliche Beilegung von Kunstfehleransprüchen in Bezug auf die Behandlung von Frakturen bei Kindern
Erfahrung der Schiedsstelle der norddeutschen Ärzteverbände
Heinrich Vinz, Johann Neu
Link zum Originalartikel (PDF)
Geschrieben von Christian Nordqvist
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