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Ein in dieser Woche veröffentlichter Artikel beschreibt Schlaganfall-Risikofaktoren, die spezifisch für Frauen sind. Die Autoren hoffen, dass ein zunehmendes Bewusstsein dazu beitragen wird, Menschen zu identifizieren, die genauer überwacht werden sollten.


Ein neuer Bericht untersucht Schlaganfall Risikofaktoren bei Frauen.

Schlaganfälle töten schätzungsweise 140.000 Menschen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr. Das entspricht etwa 1 von 20 Todesfällen.

Wenn man diese Statistik bricht, stirbt alle 4 Minuten jemand an einem Schlaganfall in den USA.

Ein derart großes gesundheitliches Interesse hat bei den Gesundheitsbehörden, Regierungsbehörden und Wissenschaftlern großes Interesse hervorgerufen.

Im Laufe der Jahre haben Studien eine Reihe von Risikofaktoren im Zusammenhang mit Schlaganfall gefunden. Zum Beispiel steigt das Schlaganfallrisiko mit dem Alter, und Menschen mit hohem Blutdruck, Herzerkrankungen oder Diabetes haben auch ein erhöhtes Risiko.

Ethnizität macht auch einen Unterschied - Schlaganfälle treten häufiger bei erwachsenen Afroamerikanern auf als beispielsweise bei weißen, hispanischen oder asiatisch-amerikanischen Erwachsenen.

Bestimmte Lifestyle-Faktoren spielen ebenfalls eine Rolle - Aktivitäten wie Tabakrauchen, Alkoholkonsum, Einnahme bestimmter illegaler Drogen, Fettleibigkeit und ungesunde Ernährung sind dafür bekannt, dass sie ihren Tribut fordern.

Risiko für Frauen und Schlaganfall

Ein Risikofaktor für den Schlaganfall, von dem viele Menschen nichts wissen, ist Sex - Frauen haben häufiger Schlaganfall als Männer. Sie sterben auch häufiger als Folge. Jedes Jahr haben rund 425.000 Frauen einen Schlaganfall, das sind 55.000 mehr als Männer.

Der Grund für das erhöhte Risiko und die Mortalität ist noch nicht vollständig geklärt, aber eine Studie, die diese Woche in der Zeitschrift " Stroke" veröffentlicht wurde, nimmt einen tiefgründigen Blick und füllt einige der Lücken aus.

Das neue Studienpapier ist Teil einer Sonderausgabe des Journals, das sich speziell mit der Gesundheit von Frauen beschäftigt und zeitgleich mit dem Monat Go Red der American Heart Association (AHA) stattfindet.

Die korrespondierende Autorin der neuen Studie, Dr. Kathryn Rexrode von der Brigham and Women's Hospital Abteilung für Medizin in Boston, MA, erklärt die Wichtigkeit dieser Studie.

"Wenn Frauen altern", merkt sie an, "haben sie eher einen Schlaganfall als Erstmanifestation von Herz-Kreislauf-Erkrankungen als Herzinfarkt. Wir wollen Anfälligkeit besser verstehen: Warum haben mehr Frauen Schlaganfälle als Männer? Welche Faktoren sind das? beitragen und das Risiko von Frauen überproportional erhöhen? "

Frauenspezifische Schlaganfall-Risikofaktoren

Dr. Rexrode und ihr Team gingen tief in die bestehende Literatur ein. Sie wollten die Risikofaktoren für Schlaganfälle, die nur Frauen betreffen, besser verstehen. Sie folgerten, dass die folgenden Punkte am wichtigsten waren:

  • Startzeiten vor dem Alter von 10 Jahren
  • Beginn der Wechseljahre vor dem 45. Lebensjahr
  • niedrige Dehydroepiandrosteronspiegel aufweisen
  • orales Östrogen oder kombinierte orale Kontrazeptiva einnehmen

Auch Frauen, die an schwangerschaftsbedingten Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck während oder kurz nach der Schwangerschaft und Präeklampsie litten, hatten ein erhöhtes Risiko.

Andere Faktoren, die laut dem Team weitere Untersuchungen erfordern, umfassen die Einnahme von transdermalem Östrogen oder Gestagen-allein-Empfängnisverhütung.

Viele US-Frauen passen in die oben genannten Kategorien, aber es ist wichtig zu beachten, dass nur ein kleiner Teil derjenigen, die einen oder mehrere von ihnen haben, einen Schlaganfall erleiden. Es ist das Bewusstsein, das der Schlüssel ist.

"Diese Frauen sollten sorgfältig überwacht werden, und sie sollten sich bewusst sein, dass sie ein höheres Risiko haben und motiviert sind, sich an das gesündeste Lebensstilverhalten zu halten, um das Risiko von Bluthochdruck und nachfolgendem Schlaganfall zu verringern."

Dr. Kathryn Rexrode

Als Erweiterung der Studie untersuchten die Forscher mögliche Schlaganfallrisikofaktoren für Transgender-Personen. Es ist üblich, dass ihnen Anti-Androgene, Östrogene oder eine Kombination der beiden verschrieben werden.

Obwohl es das Potenzial gibt, dass dies das Risiko für Schlaganfälle verändern könnte, ist die Literatur bisher zu spärlich, um solide Schlussfolgerungen zu ziehen.

Wie bereits erwähnt, besteht die Bedeutung dieser Arbeit darin, das Bewusstsein für die Untergruppen von Frauen zu schärfen, die im späteren Leben möglicherweise stärker Schlaganfallrisiko haben. Es könnte bedeuten, dass ein genauerer Blick auf bestimmte Personen gewahrt werden kann, die sich in eine Reihe der Kategorien mit höherem Risiko einordnen.

Da noch viel zu tun ist, wird mehr Forschung nötig sein, um diese Schlussfolgerungen zu bestätigen und zu erweitern. Wie immer sollte die Begrenzung modifizierbarer Risikofaktoren für jedermann Priorität haben.

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