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Die April-Ausgabe von Archives of Otolaryngology - Kopf-Hals-Chirurgie berichtet, dass Patienten, die Radiochemotherapie (CRT) unterziehen, die spezifische Schluckübungen nach ihrer CRT durchführen, eine kurzfristige Verbesserung des Schluckens erfahren. Die Studie zeigt auch, dass es nach neun oder zwölf Monaten der Behandlung keinen wesentlichen Unterschied in der Schluckfunktion bei Patienten der Interventions- und der Kontrollgruppe gab.
Hintergrundinformationen des Artikels besagt:

"Mit Verbesserungen der Schluckfunktion von Nachbehandlungen hat das Interesse an der Verwendung von prophylaktischen Schluckübungen zur Verhinderung oder Minimierung von Schluckstörungen nach der CRT zugenommen. Tatsächlich empfehlen einige Krebszentren prophylaktische Schluckübungen für alle ihre Patienten, die sich einer CRT unterziehen."

In einer randomisierten, kontrollierten Studie untersuchten Tamar Kotz, MS, CCC-SLP, vom Mount Sinai Medical Center in New York und ihr Team 26 Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren, die eine CRT erhielten. Das Team randomisierte 13 Patienten der Interventionsgruppe, die fünf spezifische Schluckübungen während ihrer gesamten CRT durchgeführt und an wöchentlichen Schlucktherapie-Sitzungen teilgenommen haben, während die anderen 13 Patienten, dh die Kontrollgruppe keine Schluckübungen erhielten und nach Beendigung der CRT zur Schluckbehandlung überwiesen wurden, falls vorgeschlagen.
Das Team entdeckte keine statistisch wichtigen Unterschiede in den Schluckwerten auf der funktionellen oralen Aufnahmeskala (FOIS) zwischen beiden Gruppen unmittelbar nach der CRT, noch fanden sie statistisch signifikante Unterschiede in den Subskalen zwischen den beiden Gruppen.
Sie bemerkten jedoch 3 und 6 Monate nach der Behandlung, dass diejenigen in der Interventionsgruppe wesentlich bessere Werte auf beiden Skalen zeigten, während die Werte zwischen beiden Gruppen nach 9 und 12 Monaten nach der Behandlung nicht mehr wichtig waren. Die Autoren weisen darauf hin, dass dies an der geringen Stichprobengröße der Studie liegen könnte und schließen daraus:
"Eine Fortsetzung der Studie mit einer größeren Stichprobengröße ist erforderlich, um diese Ergebnisse zu erweitern und eine aussagekräftigere Analyse der Wirkung von prophylaktischen Schluckübungen bei Patienten mit HNC [Kopf-Hals-Karzinom] zu ermöglichen, die mit CRT behandelt werden."

Geschrieben von Petra Rattue
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