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Nach dem Vergleich von Kindern mit Musikunterricht mit denen, die keinen Musikunterricht hatten, fanden Wissenschaftler der McMaster University, Kanada, heraus, dass diejenigen, die Musikunterricht nahmen, unterschiedliche Muster der Gehirnentwicklung aufwiesen. Die Kinder mit Musikunterricht hatten bessere Erinnerungen sowie höhere Lese- und Rechenfähigkeiten. Alle Kinder in der Studie waren im Alter von 4-6 Jahren.
Sie können über diese Studie in der Oktober-Ausgabe von Brain nachlesen.
Professor Laurel Trainor, Teamleiter, sagte: "Dies ist die erste Studie, die zeigt, dass sich die Gehirnreaktionen bei jungen, musikalisch trainierten und untrainierten Kindern im Laufe eines Jahres ändern."
Es gab zwei Gruppen von sechs Kindern. Eine Gruppe hatte keinen Musikunterricht (vier Jungen, zwei Mädchen), während der andere Unterricht in der Suzuki-Musikschule hatte (fünf Jungen, ein Mädchen) . Die Suzuki-Methode bringt die Kinder dazu, Musik zu hören und nachzuahmen - bevor sie überhaupt lernen, wie man Musik liest.
Während alle Kinder zwei Klänge, einen Geigenton und ein weißes Rauschen hörten, verwendeten die Wissenschaftler Magnetoenzephalographie, um ihre Gehirnaktivität zu messen. Alle Kinder reagierten mehr auf den Geigenklang als auf das weiße Rauschen. Dies deutet darauf hin, dass die Gehirne der Kinder mehr verwendet werden, wenn der Ton sinnvoll ist. Während der jahrelangen Studie stellten die Forscher außerdem fest, dass alle Gehirne der Kinder allmählich schneller auf Geräusche reagierten - was auf eine Gehirnreifung hindeutet.
Sie stellten jedoch fest, dass die Kinder, die Musikunterricht erhielten, im Laufe des Jahres größere Veränderungen erfahren mussten.
Das Team sagte, dass diese größere Veränderung, sowie ihr merkbar besseres Gedächtnis, darauf hindeuteten, dass der Musikunterricht einen signifikanten Einfluss auf die Gehirnentwicklung dieser Kinder hatte.
Prof. Trainor sagte: "Es deutet darauf hin, dass das musikalische Training einen Einfluss darauf hat, wie das Gehirn für allgemeine kognitive Funktionen im Zusammenhang mit Gedächtnis und Aufmerksamkeit verdrahtet wird."
Die Finanzierung für diese Studie kam von der Internationalen Stiftung für Musikforschung, kanadischen Instituten für Gesundheitsforschung und der Stiftung für Sound Technology Promotion.
Das Team plant nun, eine ähnliche einjährige Studie über Erwachsene durchzuführen.
Musik und der Verstand
Siehe den Artikel online auf der McMaster University Website
Geschrieben von: Christian Nordqvist
Herausgeber: Medizinische Nachrichten heute

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