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Für Krebspatienten, die aufgrund eines hyperaktiven Blutgerinnungssystems ein erhöhtes Risiko haben, an venösen Thromboembolien (VTE) zu erkranken, gibt es jetzt ein verbessertes Risikomodell zur Vorhersage ihrer Wahrscheinlichkeit, Blutgerinnsel zu entwickeln, so eine kürzlich in Blood, the Bloods veröffentlichte Studie Zeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Hämatologie. VTE, die Bildung von Blutgerinnseln in den Venen, entwickelt sich bei bis zu 20 Prozent der Krebspatienten und ist eine der Haupttodesursachen bei dieser Patientenpopulation. Patienten mit hämatologischen Malignomen (Blutkrebs), insbesondere solche mit Lymphom und multiplem Myelom, weisen relativ hohe VTE - Ergebnisse auf. Laut dieser Studie entwickelten 7, 2 Prozent der Lymphom - Patienten und 7, 4 Prozent der gesamten Studienpopulation eine VTE, verglichen mit einer geschätzten allgemeine Inzidenzrate der Bevölkerung von .001 Prozent.1
"Da das VTE-Risiko nicht bei allen Krebspatienten gleich ist und die Antikoagulation bei Krebspatienten zu einem höheren Risiko für Blutungskomplikationen führt, ist die Kategorisierung von Krebspatienten nach ihrem VTE-Risiko wichtig", sagte Dr. Ingrid Pabinger von der Medizinischen Universität von Wien und Hauptautor der Studie. Patienten mit hohem VTE-Risiko können von einer routinemäßigen Thrombogra- phylaxe, einer präventiven Behandlung der Blutgerinnung, profitieren, während Patienten mit niedrigem Risiko tendenziell ein höheres Blutungsrisiko haben und möglicherweise nicht die besten Kandidaten für routinemäßige Antikoagulationsbehandlungen sind.
Obwohl es ein aktuelles Risikovorhersagemodell für VTE bei Krebspatienten gibt, das Faktoren wie Krebsstelle, Body-Mass-Index, Thrombozyten- und Leukozytenzahlen und Hämoglobinspiegel - alle bekannt, um das Risiko für Krebs-assoziierte VTE zu erhöhen - das neue einschließt Das Modell enthält außerdem zwei neue Biomarker, lösliches P-Selektin (sP-Selektin) und D-Dimer, um die Patienten in Hoch- und Niedrigrisikogruppen weiter zu stratifizieren. sP-Selectin ist ein Zelladhäsionsmolekül, das die Bildung von Blutgerinnseln fördert, und D-Dimer ist ein Protein, das im Blut gefunden wird, das verwendet wird, um eine abnormale Bildung und einen Abbau von Blutgerinnseln festzustellen. Beide wurden zuvor als prädiktive Biomarker für Krebs-assoziierte VTE identifiziert und ihre Hinzufügung in das Risikovorhersagemodell verbessert die Genauigkeit der Klassifikation der Patienten in verschiedene Risikokategorien. Nach diesem neuen Risikobewertungsmodell entwickelten etwa ein Drittel (35 Prozent) der Krebspatienten in der höchsten Risikokategorie VTE während der Studie, im Gegensatz zu nur einem Prozent der Patienten in der niedrigsten Risikokategorie.
In dieser Studie untersuchten die Forscher 819 Krebspatienten in der Wiener Krebs-und Thrombose-Studie (CATS), eine laufende prospektive Beobachtungsstudie an der Medizinischen Universität Wien, durchgeführt zwischen Oktober 2003 und Dezember 2008. Krebsarten enthalten: Gehirn, Brust, Lunge, Magen, kolorektale, pankreatische, Nieren-, Prostata- und hämatologische maligne Erkrankungen wie Myelom und Lymphom.
"Unser erweitertes Modell zeigt, dass Krebspatienten mit einem sehr hohen VTE-Risiko präziser definiert werden können", sagte Cihan Ay, Hämatologie-Stipendiat der Klinischen Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie an der Medizinischen Universität Wien und Co-Autor des Studie. "Dieses neue Modell kann Klinikern dabei helfen, ihre gerinnungshemmende Therapie zu optimieren und die Blutgerinnungshemmung zu verbessern, was den klinischen Nutzen und die Kosteneffektivität der Krankheitsprävention maximieren und das Risiko von Blutungskomplikationen minimieren wird."
Anmerkungen:
[1] Büro des Chirurgen General. Der Aufruf des Chirurgen zur Prävention der tiefen Venenthrombose und Lungenembolie ist hier verfügbar.
Quelle: Amerikanische Gesellschaft für Hämatologie

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