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Frühe Forschung veröffentlicht online in der Zeitschrift Gut legt nahe, dass Patienten mit chronischer Hepatitis C, die die Standard-HCV-Behandlung erhalten, erheblich von der Einnahme von Vitamin-B12-Ergänzungen profitieren könnten.
Laut den Forschern kann die Ergänzung der Standardtherapie mit Vitamin B12 die Fähigkeit des Körpers stärken, das Virus zu bekämpfen.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Effekte bei Patienten mit einer schwer zu behandelnden Infektion besonders stark waren.
Etwa 60% bis 80% der Personen mit Hepatitis C entwickeln eine chronische Hepatitis und etwa ein Drittel eine Zirrhose und eine terminale Lebererkrankung. Die Standardbehandlung von Interferon (peg IFN) und Ribavarin versagt bei etwa 50% der von der Erkrankung betroffenen Individuen die Virusentfernung, oder die Infektion kehrt nach Beendigung der Behandlung zurück.
Genotyp 1 ist der am weitesten verbreitete Hepatitis-C-Genotyp in den USA und am schwierigsten zu behandeln. Patienten mit den Genotypen 2 und 3 reagieren fast dreimal so häufig wie Patienten mit Genotyp 1 auf die Therapie mit Alpha-Interferon oder die Kombination von Alpha-Interferon und Ribavirin.
Die Leber ist das wichtigste Speicherzentrum des Körpers für Vitamin B12, aber diese Kapazität wird durch Krankheiten wie Hepatitis C beeinträchtigt. Als Ergebnis wollten die Forscher herausfinden, ob der Zusatz von Vitamin B12-Ergänzungsmitteln zur Standardbehandlung einen Unterschied machen würde.
Die Forscher nahmen 94 Patienten mit HCV auf, um an der Studie teilzunehmen. Das Team beauftragte dann die Patienten nach dem Zufallsprinzip, alle vier Wochen für 24 bis 48 Wochen entweder eine Standardbehandlung oder eine Standardbehandlung zusätzlich zu Vitamin B12 (5.000 ug) zu erhalten.
Nach 4 Wochen haben die Forscher ausgewertet, wie effektiv der Körper das Virus klären konnte (schnelle virale Reaktion). Diese Bewertung wurde nach 12 Wochen (vollständige frühe virale Reaktion) am Ende der Behandlung und dann erneut 24 Wochen nach Beendigung der Behandlung (anhaltende virale Reaktion) durchgeführt.
Obwohl nach vier Wochen kein Unterschied zwischen den beiden Gruppen festgestellt wurde, fanden die Forscher zu allen anderen Zeitpunkten erhebliche Unterschiede in der Reaktion, insbesondere 24 Wochen nach Beendigung der Behandlung.
Darüber hinaus fanden sie heraus, dass Patienten, die den Typ-1-Stamm trugen, signifikant besser reagierten als Patienten, die den Stamm vom Typ 2 oder 3 trugen.
Die Ergebnisse der Studie zeigten, dass die Zugabe von Vitamin B12-Supplementen zur Standardtherapie die Rate der anhaltenden viralen Reaktion um 34% erhöhte.
Die Forscher stellen fest, dass die Zugabe von Vitamin B12 zur Standardtherapie eine sichere und günstige Alternative zu den antiviralen Medikamenten der neuen Generation ist, insbesondere für Patienten, die den Typ-1-Stamm tragen.
Die Forscher stellen fest: "Diese Strategie wäre besonders nützlich in den Ländern, in denen die neuen antiviralen Therapien aufgrund der begrenzten wirtschaftlichen Möglichkeiten in der Routine nicht gegeben werden können."
Geschrieben von Grace Rattue
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