womenhealthsecret.com

Eine neue US-Studie, die einer früheren Studie folgt, die etwas anderes vorgeschlagen hat, zeigt, dass eine Gruppentherapie das Leben von Frauen mit metastasierendem Brustkrebs nicht verlängert. Es stellte sich jedoch heraus, dass Gruppentherapie das Überleben und die Lebensqualität von Frauen mit Östrogenrezeptor (ER) -negativen Tumoren verlängerte.
Die Studie wird später online in der Zeitschrift Cancer verfügbar sein, die gedruckte Ausgabe wird am 1. September erscheinen.
Metastasierter Brustkrebs ist ein Krebs, der in der Brust begonnen hat und sich auf andere Teile des Körpers wie Lunge und Knochen ausgebreitet hat. Es ist ein fortgeschrittenes Krebsstadium und viel schwieriger zu behandeln als eines, das sich noch nicht ausgebreitet hat.
Östrogenrezeptor (ER) - negativer Brustkrebs ist eine Art, die in einer östrogenreichen Umgebung nicht gedeiht und daher nicht auf eine Östrogen-Hormontherapie anspricht.
Die Forschung ist die Arbeit von Prof. David Spiegel und Kollegen. Spiegel ist Professor für Psychiatrie und Verhaltenswissenschaften am Stanford Comprehensive Cancer Center der Medizinischen Fakultät der Stanford University in Kalifornien. Seine Forschungsinteressen umfassen die Körper-Geist-Medizin, etwa wie der Geist Körperfunktionen kontrolliert, einschließlich des Fortschritts von Krankheiten wie Krebs auf traumatischen Stress und Wahrnehmung von Schmerz und Angst.
1989 veröffentlichte Spiegel eine Arbeit in der Lancet (ii: 888-891), die Gruppenpsychotherapie für Frauen mit metastasierendem Brustkrebs verlängertes Überleben vorgeschlagen. Die Studie zeigte, dass Frauen, die eine Gruppentherapie für ein Jahr hatten, eher 18 Monate nach der Diagnose überleben als Patienten ohne Gruppentherapie. Vier nachfolgende Studien unterstützten diesen Befund, sechs von ihnen nicht.
Diese neueste Studie ist ein Versuch, die frühere Studie in einer neuen randomisierten, fallkontrollierten prospektiven Studie zu wiederholen. Spiegel und Kollegen haben zufällig 125 Patienten einer von zwei Gruppen zugeordnet. Eine Gruppe (61 Patienten) erhielt Lehrliteratur für ein Jahr und die andere Gruppe (64 Patienten) erhielt Lehrliteratur und besuchte wöchentlich die Gruppenpsychotherapie für ein Jahr. Beide Gruppen hatten die gleiche Art von medizinischer Behandlung für ihren metastasierten Brustkrebs.
Sie fanden keinen Unterschied im Gesamtüberleben zwischen den beiden Gruppen. Die Patienten, die eine Gruppentherapie hatten, überlebten für eine mediane Dauer von 31 Monaten, verglichen mit 33 Monaten in der Gruppe mit nur einer Bildungsliteratur.
Eine weitere Analyse zeigte jedoch einen Überlebensvorteil der Gruppentherapie bei Frauen mit ER-negativen Tumoren. Das mediane Überleben für Patienten mit ER-negativem Brustkrebs war 21 Monate länger als für die Gruppe, die nur Literatur erhalten (30 versus 9 Monate).
Bei Frauen mit ER-positiven Tumoren bestand keine Überlebensverlängerung. ER-positive Tumore reagieren jedoch auf verbesserte hormonelle Behandlungen wie Aromatosehemmer.
Spiegel und seine Kollegen kommentierten, dass es zwar keinen Gesamtnutzen für das Überleben durch eine Gruppentherapie bei Frauen mit metastasierendem Brustkrebs gebe, aber auf andere Weise psychologische Vorteile gäbe.
"Mit ihren" schlimmsten Ängsten "konfrontiert zu werden, wenn sie sehen, dass andere an der gleichen Krankheit sterben, mit Hilfe bei der Bewältigung der starken Emotionen, die verständlicherweise auftauchen, ist für die Patienten emotional hilfreich und nicht körperlich schädlich", schreiben die Autoren.
Laut der American Cancer Society werden 178.000 Frauen in den USA in diesem Jahr mit invasivem Brustkrebs diagnostiziert und fast 40.500 werden daran sterben. Gegenwärtig leben in den USA über 2 Millionen Frauen mit Brustkrebs, die eine Behandlung erhalten haben.
Die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau irgendwann in ihrem Leben einen invasiven Brustkrebs hat, liegt bei 1 zu 8, und die Wahrscheinlichkeit, daran zu sterben, liegt bei 1 zu 33.
Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, gefolgt von Hautkrebs, und sie ist die häufigste Ursache für den Krebstod bei Frauen nach Lungenkrebs.
Die gute Nachricht ist, dass die Todesfälle aufgrund von Brustkrebs sinken; wahrscheinlich wegen zweier Dinge: Früherkennung und bessere Behandlungen.
"Auswirkungen der Supportiv-Expressive Gruppentherapie auf das Überleben von Patienten mit metastasiertem Brustkrebs: Eine randomisierte prospektive Studie."
David Spiegel, Lisa D. Butler, Janine Giese-Davis, Cheryl Koopman, Elaine Miller, Sue DiMiceli, Catherine C. Classen, Patricia Fobair, Robert W. Carlson, Helena C. Kraemer.
Krebs Online veröffentlicht: 23. Juli 2007
DOI: 10.1002 / cncr. 22890
Ausgabetag: 1. September 2007.
Klicken Sie hier für die Homepage des Krebsjournals.
Klicken Sie hier für American Cancer Society.
Geschrieben von: Catharine Paddock
Schriftsteller: Medizinische Nachrichten heute

Top